LinkedIn ist die Business-Plattform für Dein Content sowie Dein Networking. Daher ist LinkedIn ein essenzielles Instrument für Deine Mitarbeitenden, um eine Unternehmens- und Content-Strategie nachhaltig aufzubauen. Dabei ist der Social Selling Index ein trivialer Indikator. LinkedIn besticht durch die offene Kommunikation, die zahlreich verfügbaren Content-Formate sowie das Potenzial der organischen Reichweite.

Jeder Mitarbeitende sollte sein eigenes Profil aktiv bewirtschaften
Es genügt nicht, dass Du nur eine Unternehmensseite aktiv bespielst, sondern dass jeder Mitarbeitende sein eigenes LinkedIn-Profil pflegt und bewirtschaftet. Aber wie erhältst Du einen organischen Reichweite-Boost für Dein eigenes Profil? Das Erfolgsrezept liegt in den folgenden Zutaten:

  • Qualitative Fachbeiträge posten
  • Regelmässig posten (mindestens zwei Posts pro Woche)
  • Interaktionen anregen – z.B. Kommentare, Teilen

Durch die steigende Interaktionsrate identifiziert LinkedIn Deine Relevanz. Folglich steigert sich Deine Aufmerksamkeit sowie Reputation. Ausserdem kannst Du neue Kontakte aus Deinem Fachgebiet in Dein Netzwerk dazugewinnen. Durch Deine Expertise schaffst Du ein gewisses Vertrauen bei Deinen Followern.

Der Social Selling Index (SSI) für Deinen Boost
Der Social Selling Index ist von LinkedIn eigentlich für ihr Produkt «LinkedIn Sales Navigator» gelauncht worden. Dieser Index gibt eine Orientierung an die Vertriebsmitarbeitenden, inwieweit sie auf LinkedIn die Social-Selling-Prinzipien anwenden. Aber dieser Social Selling Index ist nun für jedes LinkedIn-Profil verfügbar: https://www.linkedin.com/sales/ssi

Dieser Index musst Du nicht jeden Tag verfolgen und Du musst auch nicht verbissen sein, diesen Index täglich zu optimieren. Der SSI ist kein Status-Symbol. Der Social Selling Index von LinkedIn ist der Indikator für Dich, um Dein Business besser zu etablieren und weiterzuentwickeln. Der SSI beeinflusst die Chance, dass Du Deine organische Reichweite sowie Deine Visibilität steigern kannst.

Der Social Selling Index beinhaltet vier Komponenten:

  • Deine professionelle Marke aufbauen (orange)
  • Gezielt die richtige Person finden (violett)
  • Durch Einblicke Interesse wecken (rot)
  • Beziehungen aufbauen (grün)

 

 

Der Social Selling Index geht von 0-100. Jeder Komponente hat einen Anteil von 25 Punkten. Wichtig ist zu wissen, wo Du ein Defizit hast. Wenn Du sozusagen inaktiv bist und kaum etwas postest bist Du bei 0-30. Wenn Du ab und zu auf LinkedIn bist und zwischendurch Content postest, dann liegst Du zwischen 30-50. Und wenn du auf LinkedIn aktiv bist, dann liegt Dein Index bei 50-80. Die restlichen 20% kannst Du nur mit dem Kauf vom LinkedIn-Sales-Navigator herausholen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass dieser Kauf nicht zwingend ist.

1. Komponente – Deine professionelle Marke aufbauen
Dieser Komponente zeigt Dir, ob Du auf LinkedIn ein Personal Brand aufgebaut hast. Die zentrale Fragestellung ist: Wirst Du wahrgenommen? Hier stehen die Pflege sowie die aktive Bewirtschaftung von Deinem Profil im Vordergrund. Dein Profil ist die Visitenkarten für Dich, daher pflege Deine Angaben regelmässig. Gib Deinem Profil auch einen persönlichen Touch. Folgende Elemente solltest Du aktiv pflegen, für das ideale LinkedIn-Profil:

  • Porträtfoto inkl. Titelbild
  • Slogan
  • Zusammenfassung
  • Erfahrungen und Skills
  • Sprachen, Publikationen, Rich Media
  • Zertifikate sowie Ehrenämter
  • Empfehlungen und Interessen

2. Komponente – Gezielt die richtigen Personen finden
Dieser Komponente hat einen trivialen Einfluss auf die Qualität von Deinem Netzwerk. Wichtig dabei ist, dass es nicht um Quantität geht, sondern um Qualität von Deinem Netzwerk. Dabei ist es zentral, dass Du nicht jede Kontaktanfragen annimmst. Bei der Kontaktanfrage stellt sich folgende Fragestellung: Welche Expertise hat der angefragte Kontakt? Entscheidend ist auch, ob der angefragte Kontakt ein attraktives Netzwerk für ihren Content hat. Es gibt auch die Möglichkeit, dass der angefragte Kontakt Dir einfach folgt, wenn er an Deinem Content interessiert ist, aber Du ihn nicht in Deinem Netzwerk haben möchtest. Du kannst den neuen Kontakt mit zwei Klicks prüfen: Engagiert er sich mit eigenen Beiträgen und nimmt er an Diskussionen teil. Wenn es ein passiver digitaler Visitenkarten-Sammler ist, macht eine Vernetzung definitiv keinen Sinn. Ausser Du siehst ein Potenzial in einer 1:1-Geschäftsbeziehung.

3. Komponente – Durch Einblicke Interesse wecken
Hier spielt das Content-Marketing eine entscheidende Rolle. Viele sehen LinkedIn immer noch als reine Network-Plattform. Diese Ansicht ist falsch. LinkedIn ist mehr als nur vernetzen. LinkedIn ist eine Content- sowie Kommunikationsplattform. Analysiert man die einzelnen Social Selling Indexe von unterschiedlichen Personen, so sieht man hier das grösste Defizit. Und da liegt genau Deine Chance. Wenn Du regelmässig Content publizierst, kannst Du eine starke organische Reichweite aufbauen, indem Du Dich mit Deinem Knowhow positionierst. Und im gleichen Atemzug baust Du Dir durch aktives Teilnehmen an Diskussionen ein qualitativ hochwertiges Netzwerk auf.

4. Komponente – Beziehungen aufbauen
Dieser Komponente kannst Du am einfachsten Beeinflussen. Hier werden Deine versendeten Kontaktanfragen sowie die eingehenden Anfragen gezählt. Wenn hier ein stetiges Wachstum ersichtlich ist, wird dieser Score laufend erhöht. Aber wie bereits vorgängig erwähnt, nicht auf Quantität setzen, sondern auf Qualität in Deinem Netzwerk. Bei Versand von vielen Kontaktanfragen, die nicht beantwortet werden, wird auch Dein Score negativ beeinflusst. Daher nur diese Personen anschreiben, die auch Deine Anfragen annehmen. Folglich empfiehlt es sich auch, eine kurze Notiz bei der Anfrage anzufügen, warum Du diese Anfrage sendest. Ein weiterer Punkt ist auch, dass Du nach erfolgreicher Kontaktaufnahme nicht gleich die Person mit Sales-Mailings bombardierst. Die Gefahr, dass Du geblockt wirst, steigt.

 

 

Bei LinkedIn ist das Ziel, dass Du eine nachhaltige sowie langfristige Geschäftsbeziehung aufbaust. Daher muss Deine Kommunikation auf Dein Knowhow sowie Expertise abzielen. LinkedIn dient als Inbound-Kanal und eignet sich für Account-Based-Marketing. Nur auf Kaltakquise (Outbound) zusetzen, ist nicht empfehlenswert. Der aktive Weg über die Kommunikation von relevantem Content bringt den gewünschten Erfolg.

Schlussfolgerung: Personal Brand auf LinkedIn weiterentwickeln = Leadmaschine
Mit dem Social Selling Index hast Du einen zuverlässigen Indikator für Deinen Auftritt auf LinkedIn. Fokussiere Dich auf die vier Komponenten, damit Du dein Personal Brand weiterentwickeln kannst. Sei aktiv auf LinkedIn, indem Du Content publizierst, aber auch an Diskussionen teilnimmst. Nimm nicht jede Kontaktanfrage an, wenn die angefragte Person nicht in Dein Netzwerk passt. Alles geht über Qualität und braucht seine Zeit. Aber Du wirst langfristig belohnt, indem LinkedIn automatisch zu Deiner Empfehlungs- sowie Leadmaschinerie wird.

Du möchtest auf LinkedIn Dein Personal Brand entwickeln und somit Deinen Social Selling Index optimieren? Dann melde Dich jetzt bei uns…