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Marketing

Der Nutzen von Social Media für Sportler «aus der zweiten Reihe»

Datum2 Juni 2020
RubrikMarketing

Der Sport geniesst in der heutigen Gesellschaft einen grossen Stellenwert und die Freude und verbindende Wirkung machen ihn für Marketingaktivitäten sehr attraktiv. Profi- und Leistungssportler, Vereine und Verbände nutzen die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten der Social-Media-Plattformen insbesondere zu Marketingzwecken. Der Einsatz verschiedenster Social Media Tools ermöglicht es ihnen, ihre eigene Marke und die ihrer Werbepartner innovativ zu präsentieren und einem breiten (nach Möglichkeit) weltweiten Publikum innert Sekundenbruchteilen bekannt zu machen.

Für Sportler aus bekannten Sportarten, wie z.B. Fussball, Tennis etc. ist die mediale Präsenz naturgemäss einfacher zu erreichen. Athletinnen und Athleten, die eher weniger populäre Sportart ausüben, haben es demgegenüber viel schwerer, in den Medien aufzutauchen und einem breiten Publikum bekannt zu werden. Doch selbst diese Athletinnen und Athleten können es mit Hilfe digitaler Vermarktungskonzepte schaffen, Aufmerksamkeit zu generieren. Mehr noch – für sie ist die Präsenz vermutlich noch wichtiger!

Welche Möglichkeiten bietet Social Media für Sportlerinnen und Sportler «aus der zweiten Reihe»?
Die Präsenz in den sozialen Medien kann grosse Auswirkungen auf den Sportler und seine Rolle als Athlet haben. Über seinen Auftritt in den sozialen Medien bestimmt er mit, welches Bild andere von ihm oder ihr haben. Es gibt dabei einige Dinge, auf die man achten kann, um auf den Social-Media-Plattformen präsent und erfolgreich zu sein:

  • Wichtig ist, sich selbst zu sein, motivierend zu sein und die Followers mit den Posts zu inspirieren – Stichwort Authentizität.

  • Die Auswahl einer Vielzahl sozialer Medien: Anhand der Themenwahl und des Formats (Wort, Bild, Video) kann der relevante Social-Media-Kanal gewählt werden. Zum Beispiel ist YouTube für längere Videos die perfekte Plattform.

  • Als Athlet vertrittst Du immer auch Deine Sportart, Dein Team oder Dein Kader und kannst eure Bekanntheit und Beliebtheit über die sozialen Medien fördern.

  • Steigere Deine Attraktivität für Sponsoren. Athleten, die in den sozialen Medien aktiv sind und viele Follower und Likes haben, sind attraktiv für Sponsoren. Denn wenn Du zum Beispiel in einem Instagram-Post von Dir in Deiner neuen Ausrüstung den Sponsor taggst, wird dieser für all Deine Follower sichtbar.

Bestes Beispiel für eine erfolgreiche Social-Media-Strategie ist der Auftritt vom Sportler Andri Ragettli. Der 19-jährige Graubündner gehört zu den besten Freestyle-Skifahrern der Welt und ist in den sozialen Netzwerken ein Star. Der Freestyler ist auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube aktiv. Allein auf Instagram hat er 411’000 Follower. Durch eines seiner Parcours-Videos auf YouTube wurde er über Nacht weltbekannt. Sein meistgesehenes Video haben sich mittlerweile 1,3 Millionen Personen angeschaut.


Andri Ragettli ist authentisch, immer gut drauf und lässt in sein Leben blicken und dafür lieben ihn seine Follower. Gemäss ihm ist der Social-Media-Auftritt für ihn als Sportler sehr wichtig, da er sich auf diesen Plattformen gut vermarkten kann. «Zudem nimmt es viele Leute wunder, was ein Sportler so alles macht» wie er selbst sagt.

Er betont aber auch, dass sehr viel Arbeit hinter seinen Videos steckt und dies manchmal auch stressig sein kann (NZZ, 17.02.2018). Ragettli begann schon früh mit der digitalen Selbstvermarktung. Die ersten Videos veröffentlichte er mit acht Jahren. Heute hilft ihm die ganze Familie bei der Bewirtschaftung der eigenen Marke. Dies zeigt, dass hinter Ragettlis Social-Media-Auftritt eine klare Strategie steckt. Hinzu kommt, dass er für jeden Klick auch Geld einnimmt. Daneben brachten ihm seine Posts und Videos auch immer wieder Verträge mit Sponsoren ein.

Die Bedeutung von Social-Media für Sportler, Vereine und Verbände zeigt sich schon nur dadurch, dass es mittlerweile etliche Unternehmen gibt, die sich ausschliesslich mit der Erarbeitung und Umsetzung von Social-Media-Strategien im Sportbereich befassen.

Wie man am Beispiel von Ragettli sehen kann, kann eine durchdachte Social-Media-Strategie für einen Sportler oder eine Sportlerin, gerade aus der «zweiten Reihe», von enormer Bedeutung sein.

Quellen: Swissolympic, NZZ, horizont.net, YouTube


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