In den vergangenen Jahren hat sich der Begriff „World-Wide-Web“ zu einer ganz neuen Dimension entwickelt. Durch die heutige Technologie, ist es möglich, in kürzester Zeit extrem viele Daten abzurufen. Die interaktiven Gadgets und die Applikationen, die wir für unseren Täglichen Gebrauch benötigen sind kaum wegzudenken. Das Big Data Zeitalter ermöglicht Codierungen von Applikationen und Webseiten mit neuen Ansätzen und wird von Tag zu Tag weiterentwickelt. Durch diese enorme Dynamik und die Einfachheit neues auf dem Web zu kreieren, erzielt der visuelle Aspekt – Aufmachung und Interaktion – grossen Stellenwert.

Im Vergleich zu vergangenen Zeiten der digitalen Welt, ist die heutige Ausgangslage nicht mehr rein informativ. Es benötigt Unterhaltung, klare Navigation und eine passende Aufmachung um Users zur Konsumation von Inhalten zu animieren.

Gewisse Webdesign-Software Hersteller, wie beispielsweise Sketch welche seit 2010 auf dem Markt etabliert sind, haben diesen vorgenannten Trend schon früh erkannt und umgesetzt. Auch das Programm von Adobe (Adobe XD), welches erst seit 2016 auf dem Markt ist und sich Neuentwicklungen ständig annimmt, hat sich ausgezeichnet positioniert. Adobe hat mit diesem Vorgehen die UI/UX Designer zum Umsteigen bewegt. Wie kommt das?

 


Teil der Adobe Cloud
Der wohl wichtigste Faktor auf Adobe XD umzusteigen ist, dass die meisten Designer, ungeachtet Ihrer Stärke und ihrem Hintergrund, sich mit den Grundlagen der Adobe Programme auskennen. Das Interface sieht einem Photoshop oder einem Indesign sehr ähnlich. Diese Familiarität führt zum Wohlbefinden bzw. der einfachen Orientierung der Anwender und fördert offensichtlich die Anwendernutzung von anderen Adobe-Programmen. Auch das Importieren von Vektoren und Bildern, welche mit Adobe- Programmen erstellt wurden, werden unterstützt. Dies ermöglicht eine einfache Bedienung und einen effizienten Austausch.

 


Kostenloser Adobe XD Download
Auch wenn viele andere Webdesign-Software gratis auf dem Markt erhältlich sind, ist es doch sehr erstaunlich, dass eine Adobe Entwicklung kostenlos runtergeladen werden darf, um das Programm für kommerzielle Zwecke zu verwenden. Dies unterstreicht, dass Adobe sich als Spätzünder behaupten muss. Während sich viele Webdesign-Software Hersteller neue Ansätze überlegten, verweilte sich der Adobe Konzern auf den vorhandenen Programmen – Illustrator und Photoshop – aus.

 


Design designed for Designer
Das späte Erwachen birgt aber auch seine Vorteile. Adobe hat sich von bestehenden Webdesign-Softwaren inspirieren lassen und versuchte nur das Beste für sich zu verwenden. Ein Team von Adobe-Mitarbeitern – mehrheitlich Designers und Programmierer – entwickelten die Software immer weiter und berücksichtigen jeweils das Feedback der User. Der zentrale Fokus lag stets bei: „Design designed for designers“

Obwohl auch viele Features bei anderen Anbietern gleich aufgebaut sind, hat Adobe XD den Ansatz von Informationen, Klarheit und Eleganz gut gelöst.

 


Responsive Design Tools
Viele Webdesign-Software Hersteller legten den Fokus auf Interfaces für Apps und Mobile Screen Designs. Auch wenn „Mobile first“ seit der Entwicklung der Smartphones gross geschrieben wird – dies auch zurecht –, benötigen viele Unternehmen weiterhin unterschiedliche Formate. Adobe XD bietet Artboards für Apple Uhren bis hin zu Full HD Screens an.

 


Mac und PC
Ein weiterer Vorteil ist, dass Adobe XD sowohl auf Mac als auch PC installierbar ist. Viel Konkurrenzsoftware ermöglicht dies nicht oder wenn, dann nur bedingt. Die breite Abdeckung gewinnt an Respekt und erhöht die gleichzeitige Nutzung von Mac- wie PC-Benutzern. Insbesondere wenn man davon ausgeht, dass UI/UX Designers oftmals mit Mac und Informatiker mit PC arbeiten.

Ist der Hype um Adobe XD berechtigt?
Als heute einziger ‚Schwachpunkt‘ von Adobe XD sind die fehlenden „Hover Effects“ auszumachen. Das gesagt, sind wir der Meinung, dass die Software Adobe XD noch über weiteres Potenzial verfügt. Das Engagement von Adobe für die User Experience Design-Community wird durch Funktionen wie den automatischen Reaktionsmodus, der Wiederholungsraster und das integrierte ‚Prototyping‘ deutlich. Trotz verzögertem und spätem Start hat Adobe bewiesen, dass sie gegenüber Konkurrenten eine gewaltige Herausforderung darstellen und durch ihre Position den Marktlead und Benchmark einnehmen.

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