Hast Du gerne eine Kamera in der Hand, aber Deinen Fotos fehlt es an dem gewissen Etwas? Mithilfe von wenigen Tipps und Tricks werden sich Deine Fotos von anderen abheben. Achte auf den richtigen Fokus, die richtigen Lichtverhältnisse und vergiss die Symmetrien und die Perspektive nicht. In den folgenden Abschnitten erfährst Du wie Du deine Bilder spannender gestalten kannst.

Perspektive

Einer der wichtigsten Punkte beim Fotografieren ist die Wahl der Perspektive. Schnell wählt man eine Bildkomposition und vergisst hierbei die Wichtigkeit der Perspektive. Um eine optimale Perspektive zu finden, sollte man sich für längere Zeit am gleichen Ort aufhalten und nach spannenden Bildkompositionen Ausschau halten. Spannende Perspektiven ergeben sich, wenn man nicht nur geradeaus schaut und mit der Kamera spielt. Richte Deine Augen nach oben oder nach unten, verkürze oder vergrössere zudem die Distanz zum Sujet.

Symmetrie

Symmetrie empfindet der Mensch als schön. Sie bringt Ordnung in ein Bild. In der Architektur trifft man häufig auf Symmetrien, aber diese sind auch in der Natur anzutreffen. Bei Aufnahmen von Symmetrien ist besonders darauf zu achten, dass man sich sehr genau positioniert. Um ein möglichst symmetrisches Bild zu erhalten, sollte man exakt in die Mitte stehen und die Kamera auf die Zentralachse richten. Ist dies nicht möglich, ist es empfehlenswert, bewusst von der Symmetrie abzuweichen.

Leading Lines

Mithilfe von Leading Lines (führende Linien) lenkt man die Aufmerksamkeit eines Fotos auf einen gewissen Punkt im Bild. Instinktiv folgt unser Auge diesen Linien, welche zum gewünschten Motiv führen. Führende Linien können z.B. eine Strasse, Wege, Flüsse und Sonnenstrahlen sein. Für ein besonders harmonisches Bild achtet man darauf, dass am Ende dieser Linien das Sujet positioniert ist. Dies kann ein Mensch, ein Haus, ein Auto, eine Brücke etc. sein.

Framing

Als Framing wird ein Bild im Bild beschrieben. Um dein Motiv spannender wirken zu lassen, kannst du dieses «einrahmen». Mithilfe von einem «Rahmen» führt man den Fokus des Betrachters direkt auf das gewählte Sujet. Man sollte bewusst auf Objekte achten, die das Sujet framen. Dies können zum Beispiel zwei Häuser sein in deren Mitte sich Dein Motiv befindet. Weitere hilfreiche Objekte sind Bäume, Türrahmen, Fenster, Menschen und vieles mehr.

Spiegelungen & Reflektion

Spiegelungen werden in der Fotografie als Stilmittel verwendet. Mithilfe von Spieglungen können Symmetrien entstehen und betont werden. Beispielsweise lassen sich Reflexionen finden in Fenstern, Wasserlachen und stehenden Gewässern.

Wetter & Tageszeit

Es gibt keine richtige oder falsche Tageszeit, um zu fotografieren. Die Fotografie ist eine Kunstform und die Bildkomposition ist daher auch eine Geschmacksache. Die Tageszeiten haben aber einen grossen Einfluss auf den Bildlook und beeinflussen das Bild massgebend. Besonders schöne Fotografien kann man in der sogenannten «blauen Stunde» machen. Die blaue Färbung des Himmels kurz nach dem Sonnenuntergang ist besonders schön und erzeugte besondere farbliche Aspekte. Diese Bilder stechen auch aus der Masse heraus und es lohnt sich deshalb, in der Dämmerung und bei Nacht zu fotografieren.

Es gibt kein schlechtes Wetter – nur eine schlechte Ausrüstung. Grundsätzlich ist es möglich, unter allen Wetterbedingungen zu fotografieren. Meist stechen Fotos heraus, die unter speziellen Wetterbedingungen gemacht wurden. Durch Regen oder Schneefall wird ein meist düsterer, aber sehr stimmiger Bildlook kreiert. Zudem entstehen Spiegelungen, die bei schönem Wetter nicht zu sehen sind. Dies kann helfen um ein Bild deutlich interessanter wirken zu lassen.

Langzeitbelichtungen

Langzeitbelichtungen stechen garantiert aus der Masse heraus. Aufgrund der langen Verschlusszeit, welche man fast mit jeder Kamera oder einem Smartphone einstellen kann, benötigt man ein Stativ. Mithilfe von Langzeitbelichtungen können verschiedene, zum Teil surreale Effekte erzeugt werden. Beispielsweise werden alle sich bewegende Lichtquellen, als Lichtspur dargestellt. Ausserdem können sich bewegende Objekte leicht verwischt werden. Es entsteht ein leichter Blur. Dies kann man erreichen indem eine kürzere Verschlusszeit gewählt wird von z.B. 1/5 sek. Mit einer sehr langen Belichtungszeit kann man sogar ganze Menschen zum Verschwinden bringen, dies eignet sich besonders in der Architekturfotografie. Die Aufzählung ist nicht abschliessend, dies ist nur ein kleiner Einblick, was mit einer Langzeitbelichtung erreicht werden kann.

Falls Du bei deinem nächsten Projekt fotografische Hilfe benötigst, melde Dich gerne über ch@gla-united.com bei uns. Wir helfen Dir gerne weiter.