Das Business Netzwerk LinkedIn ist bei den meisten von uns inzwischen fester Bestandteil der Social-Media-Palette. Ob Networking, Informationsbeschaffung oder Jobsuche und Recruiting – LinkedIn deckt viele Funktionen ab. In den vergangenen Jahren ist es LinkedIn erfolgreich gelungen, in die Fussstapfen von Facebook zu treten und ihr Business Portal weiter auszubauen.
Keine andere Social-Media-Plattform kann aktuell einen so starken Business Fokus wie LinkedIn ausweisen und verfügt gleichzeitig über ein relativ kaufstarkes Publikum. Weltweit zählt die Plattform inzwischen fast 660 Millionen Mitglieder in mehr als 200 Ländern und ist somit für eine Vielzahl für Unternehmen und Organisation eine attraktive Möglichkeit, Ihre Zielgruppe zu erreichen.
Unser Ghostwriter verrät Dir im aktuellen Beitrag zehn hilfreiche Tipps rund um LinkedIn Ads, mit denen Du für Deine ersten LinkedIn-Kampagnen gewappnet bist. #letsgo

Deine Basis für jede Kampagne – der LinkedIn Kampagnen-Manager

Um auf LinkedIn Social Media Advertising zu betreiben, benötigst Du einen eingerichteten LinkedIn Kampagnen-Manager. Beim Kampagnen-Manager handelt es sich dabei um ein Anzeigenmanagement-Tool, mit dem Du Kampagnen erstellen, verwalten und auswerten kannst.
Untenstehend erhältst Du einen ersten Einblick in das Tool und die möglichen Kampagnen-Ziele. Aktuell deckt der Kampagnen-Manager über Awareness, Consideration bis hin zu Conversions alle Teilbereiche des Sales Funnels ab.

Hack Nr. 1: Kampagnen-Ziele gekonnt einsetzen

Wie Du gesehen hast, bietet Dir LinkedIn unterschiedliche Kampagnenziele an, je nachdem in welchem Stadium des Verkaufsprozesses Du Deine Zielgruppe abholen möchtest. Wichtig ist dabei immer, Deine Marketingziele mit den verfügbaren Kampagnenzielen abzugleichen. Möchtest Du beispielsweise möglichst viele potenzielle Kundinnen und Kunden auf Deine Website locken, dann eignet sich das Ziel «Website-Besucher» besser als «Engagement». Setze Dich im Detail mit den einzelnen Zielen auseinander und überlege Dir, welches Ziel am besten zu Deiner geplanten Kampagne passt.

Hack Nr. 2: Zielgruppen richtig definieren

Die Definition der Zielgruppe ist wie bei jeder Marketingmassnahme auch auf LinkedIn essentiell. Im Gegensatz zu anderen Ländern ist die Nutzergruppe in der Schweiz um einiges kleiner, nichtsdestotrotz können genügend grosse Zielgruppen für Kampagnen gebildet werden. Achte darauf, Deine Zielgruppen vor allem für Deine ersten Kampagnen nicht zu eng zu definieren. Spiele Deine Ads anfangs lieber einer grösseren Zielgruppe aus und schränke danach die Targeting-Optionen weiter ein als umgekehrt.

Hack Nr. 3: Linkedin Audience Expansion nutzen

Wenn wir gerade von der Zielgruppe sprechen, ist auch die Funktion LinkedIn Audience Expansion nicht zu vergessen. Dieses Feature hilft Dir, automatisch neue potenzielle Kundschaft zu finden, welche mit Deiner definierten Zielgruppe Ähnlichkeit aufweist. Stelle sicher, dass Du die LinkedIn Audience Expansion aktiviert hast, um von dieser Funktion zu profitieren.

Hack Nr. 4: Anzeigenformate an Content anpassen

Wie bei Hack Nr. 2 gilt auf Ebene der Anzeige ebenfalls, dass Die Anzeige so gut wie möglich an den vorhandenen Content angepasst werden soll. LinkedIn bietet Dir dafür spannende Anzeigeformate wie Spotlight Ad und Message Ad, welche sich von den gängigen Single Image Ads unterscheiden. Untenstehend siehst Du die verschiedenen Anzeigeformate im Überblick. Je nach gewähltem Kampagnenziel kann es sein, dass nicht jedes Anzeigeformat zur Verfügung steht.

#GLATipp aus dem Kosmos: Kennst Du Dich mit den genauen Spezifikationen für LinkedIn Ads noch nicht im Detail aus? Dann schau Dir im Hilfebereich von LinkedIn die genauen Vorgaben an.

Hack Nr. 5: Frequency Capping betreiben

Achte darauf, dass die Frequenzwerte Deiner Kampagne nicht zu hoch ausfallen. Speziell bei stark eingeschränkten Zielgruppen kann es sein, dass Deine Anzeigen oft ausgestrahlt werden, was sich mit der Zeit negativ auf Dein Image auswirken kann. Du möchtest schliesslich nicht in die Spam-Schublade gesteckt werden. Frequency Capping kannst Du ganz einfach betreiben, in dem Du die Kampagnenlaufzeit einschränkst und die Frequenzwerte regelmässig kontrollierst.

Hack Nr. 6: Möglichkeiten des Retargetings ausschöpfen

Ähnlich wie Facebook bietet auch LinkedIn mit dem sogenannten Insight-Tag eine Trackingmöglichkeit. Der Codeschnipsel kann auf Deiner Website integriert werden und sammelt so wertvolle Informationen über die Besucher Deiner Website. Du kannst so Conversions nachverfolgen oder auch ein Retargeting der Website-Besucher vornehmen. Die Retargeting-Massnahmen bieten Dir eine wertvolle Möglichkeit, mit wenig Aufwand interessierte Kundinnen und Kunden erneut anzusprechen und auf Dein Unternehmen oder Deinen Brand aufmerksam zu machen.

Hack Nr. 7: Anhand der demografischen Daten optimieren

LinkedIn bietet Dir die Möglichkeit, bei jeder Kampagne die demografischen Daten aufzurufen, um anhand verschiedener Aufschlüsselungen wie Tätigkeitsbereich, Branche, Region etc. zu sehen, wie Deine Kampagne performt. Du siehst dabei neben der Reichweite auch die Anzahl Klicks und die Klickrate und kannst so Rückschlüsse daraus ziehen, wie Deine Kampagne ankommt oder ob Du Deine Zielgruppe noch weiter verfeinern solltest.

Hack Nr. 8: Im LinkedIn Audience Network ausstrahlen

Das LinkedIn Audience Network ist ein Publisher Netzwerk, welches LinkedIn betreibt. Bei der Erstellung Deiner Kampagne kannst Du die Möglichkeit auswählen, Deine Ad auch im LinkedIn Audience Network zu publizieren. LinkedIn verspricht Dir, dass Du damit bis zu 25 Prozent mehr Reichweite generierst. Ausserdem soll die Kampagnen Performance mit der Nutzung des Networks höher ausfallen als wenn Du Deine Ads nur auf der Plattform selbst veröffentlichst.

Hack Nr. 9: In Brand Safety investieren

Brand Safety ist auch bei LinkedIn ein grosses Thema. Speziell wenn Du Dich dafür entscheidest, beispielsweise auch über das Publisher Netzwerk von LinkedIn Ads auszustrahlen musst Du sicherstellen, dass Deine Beiträge nicht auf unterwünschten Websites erscheinen. Dazu kannst Du ganz einfach die Option der Blockierlisten verwenden, um Platzierungen einzuschränken und so die Kontrolle über die Ausstrahlung zu haben.

Hack Nr. 10: Spass am Ausprobieren entwickeln

Wie bei allen Marketingmassnahmen gilt auch bei LinkedIn Ads: Probieren geht über Studieren! Schalte einmal Deine erste Kampagne auf und beobachte, was passiert. Hast Du die Zielgruppe richtig definiert oder braucht es noch Anpassungen? Prüfe mehrere Arten von Werbeanzeigen und finde heraus, welches Format am besten funktioniert. Optimiere Deine Landingpage, damit Du auch zu den gewünschten Conversions kommst. Es gibt viel zu tun, auf geht’s in die Welt der LinkedIn Ads!

Fazit

Auch wenn das Anzeigenmanagement Tool von LinkedIn noch ein wenig den Möglichkeiten des Facebook Business Managers hinterherhinkt, hat sich doch in der letzten Zeit einiges getan und LinkedIn arbeitet laufend an neuen Advertising-Möglichkeiten, um das Zielpublikum auf der Plattform abzuholen.
Befolge gerne unsere obenstehenden Tipps, um eine erste erfolgreiche Anzeigenkampagne zu realisieren. Wir behalten auf jeden Fall LinkedIn im Blick und melden uns mit den neusten News über unseren Blog, sobald sich im LinkedIn-Universum wieder etwas tut.

Möchtest auch Du die Vorteile von LinkedIn Advertising nutzen? Oder wünschst Du noch mehr Insider-Wissen, um Deine Zielgruppe erfolgreich auf LinkedIn anzusprechen? Unsere Social-Media-Profis stehen Dir gerne mit Rat und Tat zur Seite: social@gla-united.com.

P.S. Hast Du noch nicht genug bekommen von unseren Social Media Insights? Dann klicke Dich gerne durch unsere folgenden Blog-Artikel:

 

Quelle: LinkedIn